Abgeordneter Rouenhoff in Kranenburg

Der CDU-Bundestagsabgeordnete des Kreises Kleve, Stefan Rouenhoff, besuchte nun in der Fortführung seiner regelmäßigen Städte- und Gemeindebesuche die Gemeinde Kranenburg, wo ihn Bürgermeister Günter Steins im Rathaus in Empfang nahm.


Gemeinsam mit Vertretern aus Politik und Verwaltung besuchten Steins und Rouenhoff die Jugendtagungsstätte ,Wolfsberg' in Kranenburg-Nütterden, informierten sich über die Angebote der Einrichtung sowie die durchgeführten Freizeitaktivitäten und -möglichkeiten vor Ort. Mehrere tausend Kinder und Jugendliche von Grundschulen sowie weiterführenden Schulen, aber auch Studienseminare, Kindergärten und Sportvereine sind in dem Haus, das überregionale Bedeutung hat, regelmäßig zu Gast.

Gemeinsam mit Bürgermeister Steins stieg der CDU-Abgeordnete dann in die Diskussion über Themen ein, die für die Gemeinde Kranenburg besonders relevant sind, darunter der mit Bundes- und Landesmitteln geförderte Breitbandausbau und die medizinische Versorgung vor Ort, aber auch die Reform der Grundsteuer und die Unterbringung von ausländischen Leih- und Saisonarbeitern.

Steins informierte, dass in der Gemeinde Kranenburg neben dem privatwirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes auch schon der geförderte Glasfaserausbau begonnen hat. Nach Abschluss der Arbeiten durch die Deutsche Glasfaser könnten ca. 4500 Haushalten einen solchen Anschluss nutzen. Damit verfüge Kranenburg dann über ein nahezu lückenloses Glasfasernetz, so Steins. Rouenhoff berichtete, dass das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gegenwärtig an einer neuen Förderrichtlinie arbeite, die die Breitbandanbindung von Haushalten und Unternehmen weiter verbessern soll. Diese konzentriere sich insbesondere auf jene Gebiete, in denen die Vectoring-Technik zur Anwendung komme und noch nicht so hohe Datenübertragungsraten erreicht werden.

Mit Blick auf die medizinische Versorgung erklärte Steins, dass es gelungen sei, neue Hausärzte für Kranenburg zu gewinnen, so dass es hier Entspannung gebe. Nichtsdestotrotz müssten weitere Maßnahmen ergriffen werden, um eine gute ärztliche Versorgung im ländlichen Raum auch auf mittlere und lange Sicht zu gewährleisten. Alternative Praxismodelle, wie zum Beispiel medizinische Versorgungszentren, könnten hier eine noch bedeutendere Rolle einnehmen.