Entwarnung zur Nitrat-Belastung des Grundwassers

CDU-Fraktionsvorsitzender Joachim Janßen hatte in der Augustsitzung des Planungsausschusses die Gemeindeverwaltung beauftragt, zur Presseberichterstattung über schlechte Nitratwerte in Hausbrunnenanlagen auch in der Gemeinde Kranenburg Fachinformationen bei der Unteren Wasserbehörde des Kreises Kleve einzuholen. Man muss schließlich zwischen einer Nitratbelastung des Wassers in Hausbrunnenanlagen und dem öffentlichen Trinkwasser unterscheiden. Da die Untere Wasserbehörde des Kreises Kleve nur auf allgemein zugängliche WEB-Seiten verwies ( www.elwasweb.nrw.de ) und das dort vorgefundene Datenmaterial nur für Experten aussagekräftig ist, beantragte die CDU-Fraktion, Herrn Dr. Stork von der Landwirtschaftskammer NRW zu bitten, zum Thema zu referieren. Herr Dr. Storck und sein Kollege Herr Klaus Eberhard erläuterten, in der jüngsten Planungssitzung am 8.11.2018  anhand eines Power-Pointvortrages, der im Sitzungsdienst/Ratsportal der Gemeinde Kranenburg unter www.kranenburg.de nachgelesen werden kann, wie nitratbelastet das Grundwasser im Raum Kranenburg wirklich ist. Dieser sehr aufschlussreiche Vortrag räumte mit den verwirrenden Aussagen in der Presseberichterstattung gründlich auf und stellte heraus, dass  die Nitratbelastung als Ergebnis der Messreihen an 5 offiziellen Messstellen in der Gemeinde Kranenburg tendenziell seit Jahren abnimmt. Der Grenzwert von 50 mg Nitrat/l (No³) wird an vier Messstellen deutlich unterschritten und an einer Messstelle aber mit abnehmender Tendenz leicht überschritten. Im Kreis Kleve hat die Gemeinde Kranenburg die besten Werte.